Centovalli – Centoricordi 2

Was für ein Genuss! Bei schönstem Sommerwetter haben wir uns auf die Fantasien und Träume der Protagonisten eingelassen. Masha Dimitri, als Zugbegleiterin und ihr perfektes kleines Orchester lösten die anfängliche Verkrampfung des Publikums am Bahnhof Verscio. Als dann die Kinder die Bühne stürmten, war der Bann gebrochen. Rührung und Freude, Lachen und Staunen begleiteten die Zugfahrt nach Camedo. Die skurrilen Figuren, allen voran die drei pumuckelnden akrobatischen Traumfeen, begeisterten rundum. Ein grosses Lob an alle vor und hinter der Bühne!

Die tolle Vorstellung ist jeden Franken wert und die Tessiner Polenta beim fröhlichen Schlussgelage das Tüpfelchen auf dem i. Die Geschichte von Mauro, der das Haus seiner Grossmutter verkaufen möchte und schlussendlich doch von seinen Erinnerungen übermannt wird, ist wunderschön umgesetzt. Die Schauplätze an den Bahnhöfen wurden als realistische Bühnen benutzt. Vom Zirkus zum Musical und zur nachdenklichen Tunnelfahrt mit Erinnerungsbildern an Clown Dimitri. Die Lieder des Ensembles gehen ans Herz! Wer es noch nicht gesehen und gehört hat, kann für die nächsten Vorstellungen leider nicht mehr reservieren, denn der schöne Traum ist ausgeträumt – zumindest für diesen Sommer…

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Auch das Schweizer Fernsehen (Schweiz Aktuell vom 26. Juli 2019) liess sich vom Charme der Aufführung verzaubern und kombinierte das Schauspiel mit einem Bericht über die Centovallina und die Bedeutung der Bahn im Centovalli.

2 Antworten auf „Centovalli – Centoricordi 2“

  1. Vielen Dank für diesen Beitrag über die „Mascha-Aktion“ im Zug.
    Wir bedauern sehr, daran nicht mehr teilnehmen zu können – haben den TV-Beitrag daher aber sehr genossen.
    Mascha und ihr Team ist vor langen Jahren einmal zu einer Aufführung bei uns in Rotenburg gewesen und auch bei uns zu Hause untergekommen. In diesem Team hat unsere älteste Enkelin damals ihre ersten Schritte von Mascha zu einem der Teammitglieder gewagt – es ist uns daher eine liebe Erinnerung geblieben und wir haben während unserer Costa-Jahre in „Casa Eden“ von Dante betreut kaum eine der Aufführungen Dimitris versäumt. Also – falls sich die Gelegenheit ergeben sollte – bitte viele Grüsse auch an Mascha weitergeben!

  2. Wieder einmal ein Highlight aus den Centovalli fantastisch kommentiert. Schade, dass wir nicht live miterleben konnten. Danke, lieber Robert

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