Fabio Girlanda’s Zirkone

Es war einmal ein Strahler namens Fabio Girlanda, der fand vor 10 Jahren einen mehrere Zentimeter grossen, perfekt geformten Zirkon  auf einem Pegmatit* im Centovalli. Ein Fall von mineralogischem Gigantismus, den man so in den Alpen noch nicht gesehen hat. Zirkon ist vor bis zu 4,4 Milliarden Jahren entstanden; es ist das älteste bekannte Mineral der Erde. Dazu gesellten sich noch andere Mineralien, die man für die Schweiz noch nicht kannte (Cancrinit, Sodalith) oder sehr selten antrifft wie der Nephelin.  „Fabio Girlanda’s Zirkone“ weiterlesen

Tragisches Unglück in der Gemeindeverwaltung Intragna

Am 6. Dezember 2017 stürzte sich – aus noch ungeklärten Gründen – der Vize-Sekretär der Gemeindeverwaltung Comune Centovalli aus dem Fenster und war sofort tot. Radiotelevisione svizzera RSI berichtete in ihrer Abendsendung „Il Quotidiano“ über das Unglück. Der Gemeindepräsident stand dabei sichtlich unter Schock.

Mausplage und Trinkwassergefahr

Das Jahr begann mit Waldbränden in den Centovalli. Dann kamen die Stürme mit Dutzenden ausgerissenen Bäumen, die Strassen und Wanderwege unpassierbar machten. Danach der grosse Hagelschlag, der die Gemüsegärten pürierte und der immense Regen Ende August. Dazu bereits während Monaten die Mausplage: Sie springen am helllichten Tag durch Wiesen und Gärten. Sind die Türen oder Fenster nicht geschlossen, sind sie im Haus. Sie kommen über den Kamin, übers Dach, durch Leitungen und fressen, was Ihnen vor die Beisserchen kommt. Einzelne Einheimische haben mit Fallen bereits dreihundert und mehr Mäuse auf ihrem Grundstück „ruhig gestellt“.

Und nun wird für einzelne Orte bereits ungeniessbares Trinkwasser gemeldet. Siehe dazu die Mitteilung der Gemeinde Centovalli (in Italienisch) vom 5.9.17.
Die AZIENDA COMUNALE ACQUA POTABILE hat am 15. September 2017 für die Fraktionen Costa Borgnone und Lionza wieder Entwarnung gegeben. Es wird aber empfohlen, das Wasser vor Gebrauch 5 Minuten laufen zu lassen, um Verschmutzungen in den Leitungen durchzuspülen.

Was erwartet uns noch in diesem Jahr?

 

Rifugio Corte Nuovo

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© photos by Alessandro Pedrazzetti

Zur schönsten Jahreszeit in den Tessiner Alpen hat das „Patriziato di Borgnone“ am 29. Juli 2017 zur Einweihung des restaurierten Rifugio Corte Nuovo eingeladen. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem MUSEO CENTOVALLI E PEDEMONTE, dem Progetto Parco Nazionale del Locarnese sowie der Assoziazione Pro Costa di Borgnone lanciert.

Mit CHF 50 haben auch viele Privatpersonen einen Dachstein für die Ställe finanziert.

Alessandro Pedrazzetti, ein erfahrener Berggänger in den Tessiner Alpen meint: Auf Corte Nuovo lässt es sich während des ganzen Jahres gut übernachten. Voraussetzung ist, dass sich die Gäste bewusst sind, dass sie sich in den Bergen auf 1.600 m ü. M. befinden. Die Hütte ist top isoliert, und wenn sie drinnen kochen, dann wird es angenehm warm… bis 18°C (das ist viel in dieser Höhe – jedoch meistens zu wenig für Leute, da sie sich an 23° C und mehr gewohnt sind). In der Nacht wird es dann wieder kalt, aber nie unter 0°C in der Hütte. Mit einem Schlafsack ist das aber locker zu schaffen. Den Code für den Zugang zur Hütte muss man per Mobiltelefon von der Hütte aus anfragen! Sonst kommt man nicht rein!

Und so günstig sind die Preise 2018/19… Weitere Informationen findest Du auf dieser Website.